Scoglio
Stille ausgesetzt dem Wind und Wetter, oben auf dem Berggipfel, den Himmel über mir, nichts sonst. Keine lauten Worte, keine kreischenden Motoren, keine schrillen Töne, Hetze hat keinen Zutritt. Abschalten                                  - nur da-sein Stille Fels - Gras - Gebüsch - Luft, die mich einhüllt. Erspüren der Natur, in allem Geschenkten, Fühlen von Freiheit, von Unbefangenheit                                   - begegnen Stille nur ich selbst, vor meinem Gott, ganz hineingenommen in die Gegenwart, in Gottes Gegenwart, dankbares Wahrnehmen, achtsames Lauschen, aufmerksames Hin-hören, in Liebe verweilen - von Liebe erfüllt, durchdrungen                                   - begeistert        ... Antwort ... S.M.
Santa Croce
"Geh' hinaus und tritt auf dem Berg vor Jahwe hin!" Und siehe Jahwe zog vorüber.
Jahwe war nicht im Sturm... Jahwe war nicht im Erdbeben... Jahwe war nicht im Feuer... Da, als Elija das leise, sanfte Säuseln vernahm...drang eine Stimme zu ihm... vgl.1.Kön.19,9-12
Der Flintfelsen auf dem Scoglio, auf den sich die hl. Rita gerne zum Gebet zurückzog.
Mein Weg nach "Santa Croce" Ich gehe - Schritt um Schritt, Verspannungen in meinem Körper, Anspannungen in mir                                             - lösen sich Ich atme - Waldluft, Höhenluft, tiefes Einatmen                                              - ich genieße Ich spüre - Wind auf meiner Haut, in meinen Haaren        - ich sauge Sonnenstrahlen in mich auf Ich sehe - die Natur, Gottes herrliche Schöpfung                               - mein Blick weitet sich Ich höre - Vogelgezwitscher, das Summen der Bienen, Worte, mit Bedacht gesprochen                           - mein Herz wird ganz Ohr Ich kehre um - Worte in mir klingen nach,                           - Ahnung wird zur Erkenntnis: "Ja, ich komme,            deinen Willen zu tun, mein Gott." S.M.
Die Mutter Jesu bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. Lk 2,51 Zeige mir deine Wege, Jahwe, und lehre mich deine Pfade. Führe mich in deiner Wahrheit und lehre mich, denn du bist mein Gott und mein Helfer. Ps.25,4-5
Die Treppen hoch zur Einsiedelei in Santa Croce im Nußtal
Corno
Wasser - kostbar und lebenspendend Wasser - reinigend und erfrischend Wasser - klar und durchscheinend Wasser - stärker als Feuer und Stein Wasser - gefahrvoll und reißend Ich habe Durst - und DU, Gott, gibst mir zu trinken. Ich bin beschmutzt - und DU, Gott, machst mich rein. In mir ist alles verworren - und DU, Gott, öffnest meine Augen. Ich kämpfe mit meinen Verhärtungen - und DU, Gott, löst sie auf. In bin ängstlich und abwehrend - und DU, Gott, machst mich stark. Meine Seele sehnt sich nach DIR - durchdringe mich. DU, Gott, gib lebendiges Wasser! - und alles wird leben, wohin der Strom kommt. S.M
... und alles wird leben, wohin der Bach kommt. ... an den Ufern des Flusses sollen zu beiden Seiten allerlei Fruchtbäume wachsen ...denn ihr Wasser kommt vom Heiligtum...   Ez 47,9;12   Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird in Ewigkeit nicht mehr dürsten,   sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das ins ewige Leben sprudelt. Joh.4,13-14
Der Fluss Corno, der zwischen Cascia und Roccaporena dem Weg entlang fließt.
Mutter
Ich halte mich fest an DIR, mein Gott und DU beschützt mich. Ich suche meine Zuflucht bei DIR, mein Gott und DU schenkst mir Geborgenheit. Ich schaue zum Licht DEINER Auferstehung und DU zeigst mir Heimat in DIR. Selbst gehalten, will ich Schutz sein - für die, die schutzlos und haltlos sind Selbst geborgen, will ich durchscheinend sein - für alle, die sich in ihrer Dunkelheit eingesperrt haben Selbst beheimatet, will ich Zufluchtsort sein - für die, die davonlaufen vor sich selbst, vor den Menschen, vor der Welt, für die, die heimatlos sind. S.M.
"Kommt alle zu mir, die ihr mühse-lig und beladen seid, ich will euch Ruhe verschaffen." Mt 11,27   Denn Jahwes Anteil ist sein Volk, ...   umhegt es schützend, wartet seiner, wie seinen Augapfel behütet er es. Einem Adler gleich, der sein Nest aufstört und über seinen Jungen schwebt, breitet er aus seine Schwingen, nimmt es auf, auf seinen Fittichen trägt er es. Jahwe allein geleitet es,..   Deut.32,9;10 -12 
Rita und ihre beiden Söhne Ritakapelle, Budapest
Rose
Rose in meinen Händen - aus einem kleinen Garten, gewachsen auf gutem Boden, von der Sonne herausgelockt, vom Wind gestärkt, vom Regen getränkt, von Blattwerk genährt und verschönt, von Dornen beschützt, liebevoll gepflegt, bewundert, mit zärtlichen Worten verwöhnt, kraftvoll entfaltet, leuchtend und Duft verströmend, Rose in Gottes Garten - DU Mensch. DU gerufen aus Gott, DU berufen zu den Menschen, DU bewahrt in Seinem Erbarmen, DU behütet durch Seine Engel, DU genährt aus Seinem Wort, DU gestärkt aus der Hoffnung, DU umsorgt mit Zärtlichkeit, DU unendlich geliebt, DU Rose entfalte Deine Blüte. DU Rose dufte -, "ver-dufte" den alles durchdringenden Duft Gottes. S.M
Denn wir sind ein Wohlgeruch Christi für Gott ... 2 Kor.2,15   Nordwind, erhebe dich, und Südwind, eile herbei! Durchwehe meinen Garten, dass seine Düfte strömen! Mein Geliebter möge kommen in seinen Garten und seine köstlichen Früchte genießen!            Hohelied 4,15-17
Bronze-Darstellung im Vorgarten von Ritas Zelle, Augustinerinnenkloster, Cascia
Weinstock
Unmöglich - möglich Ich nehme die Dunkelheiten in mir wahr und ich glaube dennoch an das Licht. Ich spüre die Verwundungen in mir und ich glaube dennoch an Heilung. Ich leide an meiner Verletzlichkeit und ich vertraue dennoch der Kraft in mir. Ich erfahre so viel Unfriede um mich und ich glaube dennoch an den Frieden. Ich weiß um den Hass zwischen Menschen und ich glaube dennoch an das Gute in jedem. Ich höre von Knechtschaft und ich hoffe dennoch auf Freiheit. Ich gieße mein Pflänzchen HOFFNUNG - in Treue, mit Ausdauer, in Hingabe - und entdecke wie es zum Leben drängt. S.M.
Siehe ich bin Jahwe,.. Ist irgend etwas für mich unmöglich?       Jer 32,26   "Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Berg da sprechen: Rücke von hier weg dorthin, und er würde wegrücken, und nichts würde euch unmöglich sein."   Mt 17,20
Der Weinstock im Innenhof des Augustinerinnenklosters in Cascia
Dorn
Ich warte so sehr auf DICH, bis du dich mir nahst. Ich ersehne so sehr DEINE Nähe, dass es schmerzt. Ich kämpfe so sehr mit mir, bis ich verwundet und verletzt. Ich erhoffe mir so sehr von DIR, dass du mich berührst. Ganz nah - hüllst DU mich ein, ich sehe weder Raum noch Zeit. Von DIR berührt - nimmst DU mir den Atem, überwältigt von DEINER Gegenwart. Ich nehme teil an DIR - an DEINEM Schmerz, DU machst mich eins mit DIR. Mein Herz durchströmt - ich ahne, spüre, bin durchdrungen von DIR. Von DIR gezeichnet - gekennzeichnet, das mutest DU mir zu. Offene Wunde - nicht Ende - Beginn - DU lebst und ich in DIR ! S.M.
... denn ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen und meine Seele ist gerettet worden!     Gen.32,30-32   "Es sehnt sich, ja, es schmachtet meine Seele nach den Vorhöfen des Herrn, mein Herz und mein Leib, sie jauchzen dem lebendigen Gott entgegen.   Ps 84,2-4
Die hl. Rita mit dem Dorn Darstellung auf dem alten Sarkophag
Rosenfenster in der Ritakapelle der Ritaschwestern, Würzburg
Zum ganzen Fenster: Die Rose spricht: "Warum, du Kreuzesbalken, verstellst du mir das Licht? Hör', welche Antwort in dir ruht: "Ach, Rose, siehst du denn die Brücke nicht? Komm, vertraue mir, hab keine Angst, ich will dich führen auf dem schmalen Pfad. Wenn auch der Dornenkranz dich schrecken mag, so spür', wie in dir das Licht vom Licht dich mutig aufwärts drängt. Durch des Himmels enge Pforte dir entgegenkommt mit ungeahnter Herrlichkeit, was dir der Schöpfer seinesgleich in deinen Schoß gelegt." S.M.
Zur Rose: Rose, welch ein Geheimnis trägst du in deinem Herzen! Das Licht der Liebe dessen, dem deine Schönheit vertraut, hat deine Blüte zum Leuchten gesandt. Rose, spürst du den Kuss, der dich am Ostermorgen so zärtlich berührt, der dich innig im Strahlentanz zur Hingabe geführt? Rose, du Kelch des österlichen Lichts, verbirgst und strahlst, bewahrst und entfaltest, behütest, lässt mich erahnen und ziehst mich in deinen Bann. Du, Rose, meine Lebensrose, entzaubert nehme ich achtsam wahr, wie du meine Sinne geweckt, dass sich alles in mir mit jubelnder Freude nach Hoffnung, nach Frieden und nach Liebe ausstreckt. S.M.
Eine weitere Dorn-Meditation zur Rita-Statue in Philadelphia, USA
Ostermeditation zum Rosenfenster
Über Dornen geht mein Weg hin zur Rosenblüte. Duft verströmend lockt sie mich, gibt mir Orientierung. Farbenfülle zieht mich wie ein Zauber, halte inne und bestaune. Dornen werden Sprossen einer Leiter, Sehnsucht richtet meinen Blick zum Ziel. Rose warte, denn ich eile! Text: Schw. Maria Hirth OSA Bild: Schw. Johanna Brendler, Missionshelferin
HAND IN HAND Ich teile mich dir mit. Meine Hand spricht zu dir von meiner Freude und ich spüre, wie du dich mit mir freust. Meine Hand erzählt dir von meinem Schmerz und ich spüre, wie du zu mir hältst. Meine Hand verrät dir meine Angst und ich spüre, wie deine Hand mir Hoffnung gibt. Meine Hand lässt sich zaghaft auf deine Hand ein und ich spüre, wie du meine Unsicherheit mit Vertrauen stärkst. Meine Hand fragt neugierig nach deiner Hand und ich spüre, wie du mir nahe bist. Meine Hand feiert in deiner Hand ein Fest und ich spüre, wie du mit mir jubelst. Du teilst dich mir mit. Deine Hand legt sich in meine Hand und ich spüre, wie du von dir erzählst. Deine Hand schenkt meiner Hand ein Geheimnis und ich nehme es dankbar an. Hl. Rita, du streckst mir deine Hand entgegen und ich spüre, wie eine Freundin sich um mich sorgt. Hl. Rita, du reichst mir deine Hand und ich spüre, wie ich mutig weitergehen kann. S.M.
Ring
Unser Professring, eine Nachbildung des Eheringes der hl. Rita. Ein Zeichen für unsere Beziehung zu Gott und mit den Menschen.
Meditationen
Meditationen zu: - Scoglio - Santa Croce - Corno - Mutter - Rose - Weinstock - Dorn - Ring - Rosenfenster   in der Ritakapelle (2 x)
Impressum
Meditationen
Über Dornen geht mein Weg hin zur Rosenblüte. Duft verströmend lockt sie mich, gibt mir Orientierung. Farbenfülle zieht mich wie ein Zauber, halte inne und bestaune. Dornen werden Sprossen einer Leiter, Sehnsucht richtet meinen Blick zum Ziel. Rose warte, denn ich eile! Text: Schw. Maria Hirth OSA Bild: Schw. Johanna Brendler, Missionshelferin
Meditationen zu: - Scoglio - Santa Croce - Corno - Mutter - Rose - Weinstock - Dorn - Ring - Rosenfenster in der Ritakapelle (2 x)
Scoglio
Stille ausgesetzt dem Wind und Wetter, oben auf dem Berggipfel, den Himmel über mir, nichts sonst. Keine lauten Worte, keine kreischenden Motoren, keine schrillen Töne, Hetze hat keinen Zutritt. Abschalten                                  - nur da-sein Stille Fels - Gras - Gebüsch - Luft, die mich einhüllt. Erspüren der Natur, in allem Geschenkten, Fühlen von Freiheit, von Unbefangenheit                                   - begegnen Stille nur ich selbst, vor meinem Gott, ganz hineingenommen in die Gegenwart, in Gottes Gegenwart, dankbares Wahrnehmen, achtsames Lauschen, aufmerksames Hin-hören, in Liebe verweilen - von Liebe erfüllt, durchdrungen                                   - begeistert        ... Antwort ... S.M.
"Geh' hinaus und tritt auf dem Berg vor Jahwe hin!" Und siehe Jahwe zog vorüber.Jahwe war nicht im Sturm... Jahwe war nicht im Erdbeben... Jahwe war nicht im Feuer... Da, als Elija das leise, sanfte Säuseln vernahm...drang eine Stimme zu ihm... vgl.1.Kön.19,9-12
Der Flintfelsen auf dem Scoglio, auf den sich die hl. Rita gerne zum Gebet zurückzog.
Santa Croce
Mein Weg nach "Santa Croce" Ich gehe - Schritt um Schritt, Verspannungen in meinem Körper, Anspannungen in mir                                             - lösen sich Ich atme - Waldluft, Höhenluft, tiefes Einatmen                                              - ich genieße Ich spüre - Wind auf meiner Haut, in meinen Haaren        - ich sauge Sonnenstrahlen in mich auf Ich sehe - die Natur, Gottes herrliche Schöpfung                               - mein Blick weitet sich Ich höre - Vogelgezwitscher, das Summen der Bienen, Worte, mit Bedacht gesprochen                           - mein Herz wird ganz Ohr Ich kehre um - Worte in mir klingen nach,                           - Ahnung wird zur Erkenntnis: "Ja, ich komme,            deinen Willen zu tun, mein Gott." S.M.
Die Mutter Jesu bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. Lk 2,51 Zeige mir deine Wege, Jahwe, und lehre mich deine Pfade. Führe mich in deiner Wahrheit und lehre mich, denn du bist mein Gott und mein Helfer.                  Ps.25,4-5
Die Treppen hoch zur Einsiedelei in Santa Croce im Nußtal
Corno
Wasser - kostbar und lebenspendend Wasser - reinigend und erfrischend Wasser - klar und durchscheinend Wasser - stärker als Feuer und Stein Wasser - gefahrvoll und reißend Ich habe Durst - und DU, Gott, gibst mir zu trinken. Ich bin beschmutzt - und DU, Gott, machst mich rein. In mir ist alles verworren - und DU, Gott, öffnest meine Augen. Ich kämpfe mit meinen Verhärtungen - und DU, Gott, löst sie auf. In bin ängstlich und abwehrend - und DU, Gott, machst mich stark. Meine Seele sehnt sich nach DIR - durchdringe mich. DU, Gott, gib lebendiges Wasser! - und alles wird leben, wohin der Strom kommt. S.M
... und alles wird leben, wohin der Bach kommt. ... an den Ufern des Flusses sollen zu beiden Seiten allerlei Fruchtbäume wachsen ...denn ihr Wasser kommt vom Heiligtum...   Ez 47,9;12 Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird in Ewigkeit nicht mehr dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das ins ewige Leben sprudelt.  Joh.4,13-14
Der Fluss Corno, der zwischen Cascia und Roccaporena dem Weg entlang fließt.
Mutter
Ich halte mich fest an DIR, mein Gott und DU beschützt mich. Ich suche meine Zuflucht bei DIR, mein Gott und DU schenkst mir Geborgenheit. Ich schaue zum Licht DEINER Auferstehung und DU zeigst mir Heimat in DIR. Selbst gehalten, will ich Schutz sein - für die, die schutzlos und haltlos sind Selbst geborgen, will ich durchscheinend sein - für alle, die sich in ihrer Dunkelheit eingesperrt haben Selbst beheimatet, will ich Zufluchtsort sein - für die, die davonlaufen vor sich selbst, vor den Menschen, vor der Welt, für die, die heimatlos sind. S.M.
"Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch Ruhe verschaffen." Mt 11,27 Denn Jahwes Anteil ist sein Volk, ... umhegt es schützend, wartet seiner, wie seinen Augapfel behütet er es. Einem Adler gleich, der sein Nest aufstört und über seinen Jungen schwebt, breitet er aus seine Schwingen, nimmt es auf, auf seinen Fittichen trägt er es. Jahwe allein geleitet es,.. Deut.32,9;10 -12
Rita und ihre beiden Söhne Ritakapelle, Budapest
Rose
Rose in meinen Händen - aus einem kleinen Garten, gewachsen auf gutem Boden, von der Sonne herausgelockt, vom Wind gestärkt, vom Regen getränkt, von Blattwerk genährt und verschönt, von Dornen beschützt, liebevoll gepflegt, bewundert, mit zärtlichen Worten verwöhnt, kraftvoll entfaltet, leuchtend und Duft verströmend, Rose in Gottes Garten - DU Mensch. DU gerufen aus Gott, DU berufen zu den Menschen, DU bewahrt in Seinem Erbarmen, DU behütet durch Seine Engel, DU genährt aus Seinem Wort, DU gestärkt aus der Hoffnung, DU umsorgt mit Zärtlichkeit, DU unendlich geliebt, DU Rose entfalte Deine Blüte. DU Rose dufte -, "ver-dufte" den alles durchdringenden Duft Gottes. S.M
Denn wir sind ein Wohlgeruch Christi für Gott ... 2 Kor.2,15   Nordwind, erhebe dich, und Südwind, eile herbei! Durchwehe meinen Garten, dass seine Düfte strömen! Mein Geliebter möge kommen in seinen Garten und seine köstlichen Früchte genießen!            Hohelied 4,15-17
Bronze-Darstellung im Vorgarten von Ritas Zelle, Augustinerinnenkloster, Cascia
Weinstock
Unmöglich - möglich Ich nehme die Dunkelheiten in mir wahr und ich glaube dennoch an das Licht. Ich spüre die Verwundungen in mir und ich glaube dennoch an Heilung. Ich leide an meiner Verletzlichkeit und ich vertraue dennoch der Kraft in mir. Ich erfahre so viel Unfriede um mich und ich glaube dennoch an den Frieden. Ich weiß um den Hass zwischen Menschen und ich glaube dennoch an das Gute in jedem. Ich höre von Knechtschaft und ich hoffe dennoch auf Freiheit. Ich gieße mein Pflänzchen HOFFNUNG - in Treue, mit Ausdauer, in Hingabe - und entdecke wie es zum Leben drängt. S.M.
Siehe ich bin Jahwe,.. Ist irgend etwas für mich unmöglich?              Jer 32,26   "Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Berg da sprechen: Rücke von hier weg dorthin, und er würde wegrücken, und nichts würde euch unmöglich sein."            Mt 17,20
Der Weinstock im Innenhof des Augustinerinnenklosters in Cascia
Dorn
Ich warte so sehr auf DICH, bis du dich mir nahst. Ich ersehne so sehr DEINE Nähe, dass es schmerzt. Ich kämpfe so sehr mit mir, bis ich verwundet und verletzt. Ich erhoffe mir so sehr von DIR, dass du mich berührst. Ganz nah - hüllst DU mich ein, ich sehe weder Raum noch Zeit. Von DIR berührt - nimmst DU mir den Atem, überwältigt von DEINER Gegenwart. Ich nehme teil an DIR - an DEINEM Schmerz, DU machst mich eins mit DIR. Mein Herz durchströmt - ich ahne, spüre, bin durchdrungen von DIR. Von DIR gezeichnet - gekennzeichnet, das mutest DU mir zu. Offene Wunde - nicht Ende - Beginn - DU lebst und ich in DIR ! S.M.
... denn ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen und meine Seele ist gerettet worden!     Gen.32,30-32 "Es sehnt sich, ja, es schmachtet meine Seele nach den Vorhöfen des Herrn, mein Herz und mein Leib, sie jauchzen dem lebendigen Gott entgegen.                          Ps 84,2-4
Die hl. Rita mit dem Dorn Darstellung auf dem alten Sarkophag
Eine weitere Dorn-Meditation zur Rita-Statue in Philadelphia, USA
HAND IN HAND Ich teile mich dir mit. Meine Hand spricht zu dir von meiner Freude und ich spüre, wie du dich mit mir freust. Meine Hand erzählt dir von meinem Schmerz und ich spüre, wie du zu mir hältst. Meine Hand verrät dir meine Angst und ich spüre, wie deine Hand mir Hoffnung gibt. Meine Hand lässt sich zaghaft auf deine Hand ein und ich spüre, wie du meine Unsicherheit mit Vertrauen stärkst. Meine Hand fragt neugierig nach deiner Hand und ich spüre, wie du mir nahe bist. Meine Hand feiert in deiner Hand ein Fest und ich spüre, wie du mit mir jubelst. Du teilst dich mir mit. Deine Hand legt sich in meine Hand und ich spüre, wie du von dir erzählst. Deine Hand schenkt meiner Hand ein Geheimnis und ich nehme es dankbar an. Hl. Rita, du streckst mir deine Hand entgegen und ich spüre, wie eine Freundin sich um mich sorgt. Hl. Rita, du reichst mir deine Hand und ich spüre, wie ich mutig weitergehen kann. S.M.
Ring
Unser Professring, eine Nachbildung des Eheringes der hl. Rita. Ein Zeichen für unsere Beziehung zu Gott und mit den Menschen.
Rosenfenster in der Ritakapelle der Ritaschwestern, Würzburg
Zum ganzen Fenster: Die Rose spricht: "Warum, du Kreuzesbalken, verstellst du mir das Licht? Hör', welche Antwort in dir ruht: "Ach, Rose, siehst du denn die Brücke nicht? Komm, vertraue mir, hab keine Angst, ich will dich führen auf dem schmalen Pfad. Wenn auch der Dornenkranz dich schrecken mag, so spür', wie in dir das Licht vom Licht dich mutig aufwärts drängt. Durch des Himmels enge Pforte dir entgegenkommt mit ungeahnter Herrlichkeit, was dir der Schöpfer seinesgleich in deinen Schoß gelegt." S.M.
Zur Rose: Rose, welch ein Geheimnis trägst du in deinem Herzen! Das Licht der Liebe dessen, dem deine Schönheit vertraut, hat deine Blüte zum Leuchten gesandt. Rose, spürst du den Kuss, der dich am Ostermorgen so zärtlich berührt, der dich innig im Strahlentanz zur Hingabe geführt? Rose, du Kelch des österlichen Lichts, verbirgst und strahlst, bewahrst und entfaltest, behütest, lässt mich erahnen und ziehst mich in deinen Bann. Du, Rose, meine Lebensrose, entzaubert nehme ich achtsam wahr, wie du meine Sinne geweckt, dass sich alles in mir mit jubelnder Freude nach Hoffnung, nach Frieden und nach Liebe ausstreckt. S.M.
Ostermeditation zum Rosenfenster
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